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Jones und Falkner führen Weißenhorn zum Sieg



Die Basketballer der BG Illertal-Weißenhorn befinden sich weiterhin auf einem guten Weg und gewannen gestern Abend im Heimspiel gegen den TSV Breitengüßbach klar mit 100:83. Das Erfolgsrezept war diesmal eine engagierte Teamleistung, es wurde um jeden Ball gekämpft und deutlich besser verteidigt als vergangene Woche in Rhöndorf. Weißenhorn beherrschte das Spielgeschehen beinahe über die kompletten 40 Minuten, die Vorentscheidung schafften die Panthers bereits im dritten Viertel. Die Bilanz der vergangenen Wochen kann sich durchaus sehen lassen, der Erfolg gegen Breitengüßbach war der dritte Sieg aus den letzten vier Spielen.



Alles richtig gemacht haben die Verantwortlichen der BG Illertal Weißenhorn mit den Nachverpflichtungen in der Winterpause  – darüber waren sich alle Zuschauer nach der Schlusssirene einig. Die beiden Neuzugänge lieferten eine starke Vorstellung ab und waren von den Gästen kaum zu stoppen: Dominique Jones bewies sich als pfeilschneller Aufbauspieler, der immer ein Auge für seine Mitspieler hatte und mit seiner einhändigen Freiwurftechnik die Fans begeisterte. Center Barkley Falkner überzeugte durch einen sicheren Wurf (77 Prozent aus dem Feld) und kam alleine in der ersten Halbzeit auf 17 Punkte. Vereinschef Jochen Seif: „Dominique und Barkley sind die erhofften Verstärkungen. Durch ihre Qualitäten machen sie auch die anderen Spieler stärker.“ Trainer John Staudt war insbesondere mit der kämpferischen Leistung zufrieden: „Wir haben richtig hart verteidigt und bei den Rebounds nichts dem Zufall überlassen.“ Die Reboundstatistik spricht eine klare Sprache: Weißenhorn kam auf 44 Korbabpraller, Breitengüßbach lediglich auf 29. Wieder einmal war der athletische Forward Femi Oladipo eine Macht unter den Körben, er schnappte sich elf Rebounds.



Dass sich die Panthers am Ende so deutlich durchsetzen würden, war in der Anfangsphase noch nicht absehbar. Den besseren Start erwischten sogar die Gäste aus Oberfranken, die dank ihres starken Guards Albert Harris nach fünf Minuten mit 21:12 in Front lagen. „Im ersten Viertel war unsere Verteidigung noch etwas lasch, danach haben wir aber deutlich zulegt“, analysierte Jochen Seif. Bis zum Ende des ersten Spielabschnitts drehten die Panthers den Spielstand und gingen mit einer 30:28 Führung in das zweite Viertel. In diesem demonstrierten die Weißenhorner, dass sie offensiv viele Optionen haben und im Angriffspiel nur schwer berechenbar sind. Nicht nur die üblichen Verdächtigen punkteten, sondern auch die unter John Staudt immer stärker werdenden Brian Butler und Philip Vojkovic. Nur 3:48 Minuten brauchte die BGIW, um aus einem zwei Punkte Vorsprung eine stattliche elf-Punkte-Führung zur Halbzeit zu machen.



Ihre beste Phase hatten die Panthers nach der Pause: Sie waren den Gästen nun deutlich überlegen und boten den Zuschauern ein wahres Offensivspektakel. Fast jeder Wurf war ein Treffer, nach gut vier Minuten im dritten Viertel hieß es bereits 68:49. Breitengüßbach konnte dem druckvollen Spiel der Panthers nicht Stand halten und versuchte durch überhastet vorgetragene Angriffe den Anschluss zu halten. Der erwünschte Erfolg blieb aber aus, die Weißenhorner ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und lagen nach dem dritten Spielabschnitt bereits mit 82:59 in Front. Die Messe war im Prinzip gelesen, was zur Folge hatte, dass es die Weißenhorner in den Schlussminuten etwas gemächlicher angehen ließen. Die Gäste kamen zu dem einen oder anderem freien Wurf, was jedoch auch die Höhe des Sieges kaum beeinflusste. Großer Jubel brandete noch einmal auf, als Femi Oladipo 39 Sekunden vor Spielende per Nahdistanzwurf das 100:83 erzielte und damit auch für den Endstand sorgte.



Punkteverteilung:



BG Illertal-Weißenhorn:



Barkley Falkner (22 P.), Mike Mercer (20 P.), Dominique Jones (16 P.), Femi Oladipo (13 P.), Philip Vojkovic (9 P.), Brian Butler (8 P.), Mario Simic (7 P.), Michael Wenzl (3 P.), Marcel Heberlein (2 P.), Andreas Wenzl



Topscorer Breitengüßbach:



Albert Harris (26 P.), Ivan Pavic (19 P.), Philipp Neumann (15 P.)




Text: Matthias Sauter